Eigentlich ist es wie …

Kategorie: schöne Weihnachtsgrüße

Eigentlich ist es wie jedes Jahr
und doch wieder auch gänzlich neu.
Weihnachten, es ist wirklich wahr
ist wundervoll, wie ich mich freu!
Vor allem auf das Kinderlachen
und ein paar Tage gut und still
auch anderwärts mal Freude machen
das ist es, was ich will.

Von Herzen wünschen wir Euch eine friedliche und besinnliche Weihnachtszeit!

Autor: unbekannt

Was sagt der Gruß aus?

Dieser Weihnachtsgruß beschreibt ein sehr persönliches und zugleich universelles Weihnachtsgefühl. Er beginnt mit einem scheinbaren Widerspruch: die vertraute Wiederholung des Festes ("wie jedes Jahr") steht neben dem frischen Erleben ("gänzlich neu"). Der Text betont die Vorfreude, die durch konkrete Bilder wie das "Kinderlachen" und die "paar Tage gut und still" lebendig wird. Ein zentrales Element ist der aktive Wunsch, "auch anderwärts mal Freude machen", was über das eigene familiäre Glück hinausweist. Der abschließende Wunsch nach einer friedlichen und besinnlichen Zeit rundet die Botschaft ab.

Welche Botschaft steckt dahinter?

Hinter den Zeilen steckt die tiefe Überzeugung, dass der wahre Zauber von Weihnachten nicht im Materiellen, sondern in der bewussten Haltung liegt. Die Kernbotschaft lautet: Freude entsteht durch einfache, echte Momente und wird vervielfacht, wenn man sie teilt. Es geht um die bewusste Entscheidung für Ruhe, für das Gute und für die Ausweitung der eigenen Fürsorge über den engsten Kreis hinaus. Weihnachten wird somit als eine Einladung verstanden, diese Haltung zu pflegen und aktiv in die Welt zu tragen.

Welche Stimmung erzeugt der Gruß?

Der Spruch erzeugt eine warme, herzliche und zuversichtliche Grundstimmung. Durch die einfache, gereimte Sprache und die konkreten Bilder wirkt er unmittelbar und einladend. Es ist keine übertrieben schwärmerische, sondern eine gefestigte und dankbare Stimmung, die von innerer Ruhe ("gut und still") und der Vorfreude auf geteilte Glücksmomente geprägt ist. Die Stimmung ist positiv, aber nicht oberflächlich, da sie den Gedanken des Gebens und der Rücksichtnahme einschließt.

Emotionale Wirkung

Beim Lesen können verschiedene Gefühle angesprochen werden. Zunächst löst der Text eine freudige Erwartung aus. Die Erwähnung des Kinderlachens weckt oft Nostalgie und Rührung. Der Wunsch, auch anderen eine Freude zu bereiten, kann ein Gefühl der Hoffnung und des Zusammenhalts verstärken. Insgesamt dominiert ein wohliges, besinnliches Gefühl, das zum Innehalten und zur Reflexion über die eigenen Weihnachtswünsche anregt, ohne melancholisch zu werden.

Moral und Werte

Der Gruß vermittelt vorrangig allgemein-menschliche Werte, die zwar im christlichen Kontext verwurzelt sind, aber ohne explizit religiösen Bezug auskommen. Im Vordergrund stehen:

  • Nächstenliebe & Großzügigkeit: Der aktive Wille, "anderwärts mal Freude machen".
  • Besinnung & Ruhe: Der Wert der "paar Tage gut und still".
  • Familie & Gemeinschaft: Unausgesprochen durch "Kinderlachen" und das "wir" im Schlusswunsch.
  • Frieden: Explizit als Wunsch genannt.
  • Achtsamkeit: Die Wertschätzung des scheinbar "jedes Jahr" Gleichen als etwas "gänzlich Neues".

Diese Werte passen perfekt zum Geist der Weihnachtszeit, unabhängig von der religiösen Tiefe des Empfängers.

Ist der Gruß zeitgemäß?

Absolut. In einer hektischen, oft von Konsum geprägten Zeit spricht dieser Text genau die Sehnsüchte an, die viele Menschen heute mit Weihnachten verbinden: Entschleunigung, Echtheit und sinnstiftendes Handeln. Der Impuls, "auch anderwärts mal Freude machen", ist hochaktuell und kann moderne Interpretationen wie nachhaltiges Schenken, lokales Engagement oder das bewusste Bekämpfen von Einsamkeit in der Nachbarschaft umfassen. Er wirft die immer relevante Frage auf, wie wir die Festtage wirklich sinnvoll gestalten können.

Realitätsbezug oder Eskapismus?

Dieser Weihnachtsgruß stellt einen bewussten und gesunden Realitätsbezug dar. Er flüchtet nicht in eine komplett problemfreie Traumwelt, sondern integriert die Realität geschickt. Die Zeile "auch anderwärts mal Freude machen" impliziert anerkennend, dass es eben dieses "Anderwärts" gibt – Orte oder Menschen, die vielleicht weniger Grund zur Freude haben. Es ist ein Gruß, der die heile Welt nicht als gegeben annimmt, sondern als etwas, zu dem man durch eigenes Zutun beitragen kann und möchte. Er blendet Brüche nicht aus, sondern bietet eine aktive, positive Antwort darauf.

Für welchen Anlass eignet sich der Gruß?

Dieser Text ist vielseitig einsetzbar. Er eignet sich hervorragend für:

  • Persönliche Weihnachtskarten an Familie und enge Freunde.
  • Karten an befreundete Familien mit Kindern.
  • Einleitende oder abschließende Worte in einem familiären Weihnachtsrundschreiben.
  • Die persönliche Signatur in geschäftlichen Weihnachtsmails an langjährige, gut bekannte Geschäftspartner, wo ein herzlicher, aber nicht intimer Ton gewünscht ist.
  • Als Sinnspruch auf einer Geschenkkarte zu einem besonders durchdachten oder wohltätigen Geschenk.

Für wen eignet sich der Gruß weniger?

Weniger passend ist dieser Spruch in sehr formellen oder streng religiösen Kontexten. Vermeide ihn für:

  • Sehr offizielle Geschäftskorrespondenz an unbekannte Adressaten.
  • Personen, die eine explizit christliche (bibelfeste) Weihnachtsbotschaft erwarten, da hier die religiöse Dimension fehlt.
  • Menschen, die gerade einen schweren Verlust erlitten haben – die betonte Vorfreude und das Kinderlachen könnten in dieser Situation als unpassend empfunden werden.
  • Purely decorative or mass-mailed contexts where a shorter, more generic phrase is expected.

Layout-Vorschläge für Weihnachtskarten

Das Design sollte die herzliche und besinnliche Stimmung des Textes widerspiegeln:

  • Natürliche Motive: Eine winterliche Landschaft mit verschneitem Wald, ein warm beleuchtetes Fenster oder stilisierte Tannenzweige mit zarten Lichtern.
  • Typografie: Eine gut lesbare, handschriftlich anmutende Schriftart für den Haupttext. Die Schlusszeile "Von Herzen wünschen wir..." könnte in einer etwas eleganteren Serifenschrift gesetzt werden.
  • Farbpalette: Warme, gedämpfte Farben: Tiefgrün, Cremeweiß, mattes Gold oder ein sanftes Dunkelblau. Keine knalligen Farben.
  • Platzierung: Der Text könnte so angeordnet sein, als wäre er auf ein altes Pergament geschrieben, das auf dem Kartenmotiv liegt. Oder man setzt ihn in einem klar definierten, ruhigen Bereich der Karte.
  • Interaktive Idee: Für eine moderne Karte könnte das "anderwärts mal Freude machen" leicht hervorgehoben sein und auf der Innenseite durch eine kleine Liste mit Ideen für gute Taten ergänzt werden.

Abschließende Empfehlung

Wähle diesen Weihnachtsgruß genau dann, wenn du eine Karte mit Persönlichkeit und Tiefe versenden möchtest. Er ist die perfekte Wahl, wenn du deine Freude über das Fest und deine Vorfreude auf die besonderen Momente teilen willst, ohne in Klischees abzugleiten. Besonders geeignet ist er, wenn du damit auch deine Wertschätzung für Ruhe, Familie und das selbstlose Geben ausdrücken möchtest. Dieser Text funktioniert am besten in einem vertrauten oder herzlich-verbundenen Rahmen und transportiert mehr als nur eine Standardformel – er transportiert eine Haltung. Damit eignet er sich ideal für Menschen, die das Wesentliche an Weihnachten schätzen.

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