Bald ist Weihnacht, wie …

Kategorie: Weihnachtsgrüße für Kinder

Bald ist Weihnacht, wie freu' ich mich drauf,
Da putzt uns die Mutter ein Bäumlein schön auf.
Es glänzen die Äpfel, es funkeln die Stern',
Wie haben wir doch alle das Weihnachtsfest gern.

Frohe Weihnachten wünscht Dir...

Autor: unbekannt

Was sagt der Gruß aus?

Dieser Weihnachtsgruß ist ein klassisches, knappes Gedicht, das die freudige Erwartung eines Kindes auf das Weihnachtsfest in den Mittelpunkt stellt. Er beschreibt sehr konkret und bildhaft die Vorbereitungen durch die Mutter, die den Baum schmückt, und die glänzenden Details wie Äpfel und Sterne. Der Text endet mit einer allgemeinen, herzlichen Feststellung der gemeinsamen Freude an Weihnachten und einem persönlichen Gruß. Es handelt sich um eine Momentaufnahme der besinnlichen Vorweihnachtszeit, die das familiäre Beisammensein und die traditionellen Rituale feiert.

Welche Botschaft steckt dahinter?

Die zentrale Botschaft hinter diesen Zeilen ist die unverfälschte, kindliche Vorfreude auf das Fest und die Wertschätzung für die einfachen, aber bedeutungsvollen Traditionen, die eine Familie zusammenschweißen. Es geht weniger um materielle Geschenke, sondern um die gemeinsam geschaffene Atmosphäre des Wunderbaren und Schönen ("Es glänzen die Äpfel, es funkeln die Stern'"). Dahinter steht die Idee, dass der wahre Zauber von Weihnachten in diesen geteilten, sinnlichen Erfahrungen und im Gefühl der Geborgenheit liegt.

Welche Stimmung erzeugt der Gruß?

Der Spruch erzeugt eine warme, heimelige und friedvolle Stimmung. Durch die Perspektive des erwartungsvollen Kindes und die Beschreibung des geschmückten Baumes entsteht ein Bild von Behaglichkeit und familiärer Idylle. Die verwendeten Verben "freu'", "putzt", "glänzen" und "funkeln" sind positiv und aktiv, was eine lebendige, freudige Grundstimmung unterstützt. Es ist die Stimmung eines sicheren, geschützten Zuhauses in der kalten Jahreszeit.

Emotionale Wirkung

Bei den meisten Lesern löst dieser Gruß vor allem Nostalgie und Rührung aus. Er weckt Erinnerungen an die eigene Kindheit und die magische Weihnachtszeit aus der Sicht des kleinen, staunenden Ichs. Die einfache, gereimte Form kann ein Lächeln der Freude und Zufriedenheit hervorrufen. Bei manchen mag er auch ein leichtes Gefühl der Melancholie auslösen, nämlich die Sehnsucht nach dieser als verloren empfundenen Unschuld und Einfachheit.

Moral und Werte

Der Gruß vermittelt vorrangig allgemein menschliche und familiäre Werte. Im Vordergrund stehen die Freude an der Gemeinschaft, die Bedeutung von Tradition und das Glück in einfachen, schönen Dingen. Eine explizit christliche Botschaft ist nicht enthalten. Stattdessen betont der Text den Wert der Familienbindung (durch die handelnde Mutter) und die geteilte Begeisterung für das Fest. Diese Werte passen absolut zum modernen, auch säkular verstandenen Weihnachtsfest, das für viele ein Fest der Familie und Besinnlichkeit ist.

Ist der Gruß zeitgemäß?

Ja, der Gruß ist in seiner Kernaussage zeitgemäß, auch wenn die Darstellung sehr traditionell wirkt. Die Sehnsucht nach echten Momenten der Freude und gemeinsamen Ritualen in einer hektischen Welt ist heute vielleicht größer denn je. Moderne Parallelen lassen sich leicht ziehen: Die "Mutter", die den Baum schmückt, kann heute jede Person sein, die diese Tradition pflegt. Die Frage, die der Text indirekt aufwirft, bleibt relevant: Wo finden wir im Stress des Alltags noch Raum für unverstellte, gemeinsame Vorfreude? Er erinnert uns daran, dass der Zauber oft in den Vorbereitungen selbst liegt.

Realitätsbezug oder Eskapismus?

Dieser Weihnachtsgruß stellt klar eine Form des Eskapismus dar. Er blendet bewusst alle Probleme, Konflikte oder kommerziellen Aspekte der Weihnachtszeit aus und konzentriert sich vollständig auf das Idealbild einer heilen, freudigen Familienwelt. Das ist nicht negativ zu werten, denn genau darin liegt seine Funktion: Er bietet eine kurze Auszeit, eine positive Verstärkung des Schönen und eine Flucht in eine idealisierte, sichere Erinnerung oder Hoffnung. Er thematisiert keine Brüche, sondern feiert die intakte Tradition.

Für welchen Anlass eignet sich der Gruß?

Der Spruch eignet sich hervorragend für persönliche Weihnachtskarten an enge Familienmitglieder, besonders an die eigene Mutter, Eltern oder Großeltern. Er passt gut zu Einladungen zum gemütlichen Familienfest oder zum Baumeschmücken. Aufgrund seines nostalgischen Charakters ist er auch eine schöne Ergänzung für Fotos, auf denen die eigenen Kinder voller Vorfreude vor dem Weihnachtsbaum stehen. Er ist weniger ein offizieller Gruß für Geschäftspartner, sondern ein intimer Gruß für den inneren Kreis.

Für wen eignet sich der Gruß weniger?

Weniger geeignet ist dieser Text für Menschen, die keine traditionellen Weihnachtsfeiern mit Baum schmücken kennen oder schätzen. Ebenso könnte er für Personen, die gerade einsam sind oder unter familiären Konflikten leiden, unpassend wirken, da er ein Ideal beschreibt, das ihrer Realität möglicherweise stark widerspricht. In sehr modernen oder nicht-traditionellen Familienkonstellationen könnte die ausschließliche Nennung der "Mutter" als zentrale Figur als veraltet empfunden werden.

Layout-Vorschläge für Weihnachtskarten

  • Wähle ein nostalgisches Design mit sepiafarbenen oder weichen, warmen Farbtönen (Altrosa, Cremeweiß, Tannengrün).
  • Setze den Text in einer klassischen Schreibschrift oder einer serifenbetonten Type wie Garamond.
  • Platziere das Gedicht neben oder über einer detailreichen, liebevollen Illustration: eine historische Szene, in der eine Mutter mit ihrem Kind den Baum schmückt, oder ein close-up von glänzenden Christbaumkugeln und echten Wachskerzen.
  • Ein Rahmen aus Tannenzweigen mit roten Beeren oder stilisierten Äpfeln und Sternen unterstreicht den Inhalt perfekt.
  • Für einen persönlichen Touch: Lasse auf der Innenseite Platz für ein aktuelles Familienfoto vom Baumeschmücken.

Abschließende Empfehlung

Wähle diesen besonderen Weihnachtsgruß genau dann, wenn du eine persönliche, herzliche und nostalgische Stimmung vermitteln möchtest. Er ist die ideale Wahl für deine Weihnachtskarte an die Kernfamilie, insbesondere an die ältere Generation, oder an Freunde, mit denen du traditionelle Weihnachtsabende verbringst. Verwende ihn, um bewusst eine Brücke zu Kindheitserinnerungen zu schlagen und die einfache Freude an den vorweihnachtlichen Ritualen in den Mittelpunkt zu stellen. Er ist weniger ein allgemeiner Glückwunsch, sondern vielmehr eine Einladung, in einer gemeinsamen, schönen Erinnerung zu schwelgen.

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